Freimaurerloge Sarastro

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Unsere Loge

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Der Name « Sarastro »

Der Name unserer Loge wurde von ihren Gründern sehr bewußt gewählt. Er stellt sozusagen einen programmatischen Vorspruch zur gesamten Arbeit in der Loge Sarastro dar.

Wer kennt sie nicht, die priesterlichen Gestalten in W.A. Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ und ist tief berührt vom feierlichen Ernst der Botschaft jenes Weisen: „In diesen heiligen Hallen kennt man die Rache nicht“! Zwar ist Sarastro in der Oper auf den ersten Blick eine durchaus zwiespältige Figur, die auch auffällig autoritäre Züge trägt. Je weiter man jedoch in das Geschehen eindringt, um so deutlicher erscheint dahinter eine Gesinnung voll Humanität, Güte und Weisheit.

Diese Ideale edlen Menschentums waren bereits zu Mozarts Zeiten tragende Säulen der Freimaurerbewegung. Die Figur des Sarastro in der Zauberflöte ist ein Epitaph für den Wiener Mineralogen und Freimaurer Ignaz von Born, den Mozart als Persönlichkeit hoch geschätzt hat. Born war Meister vom Stuhl der Wiener Loge „Zur wahren Eintracht“, in der W.A. Mozart häufig zu Gast war. Ignaz von Born ist im Juli 1791, also gerade in der Entstehungszeit der Zauberflöte, in Wien gestorben. Der Name von Mozarts Operngestalt „Sarastro“ führt tief in mythologische Urgründe des vorderen Orients. Mozart lernte diese Gedankenwelten bei seinen Besuchen in der „Wahren Eintracht“ kennen: Von den ägyptischen Mysterien bis zum iranischen Propheten Zarathutra, der um 600 v. Chr. lebte und dessen italienische Namensform „Sarastro“ lautet.

Die Loge Sarastro

Die  Freimaurerloge Sarastro wurde im Jahre 1970 durch 15 Brüder der Loge „Furchtlos und Treu“ gegründet. In einer unvergeßlichen Festarbeit wurde die Loge in Anwesenheit von 180 Brüdern aus 5 Ländern durch die Lichteinbringung eingesetzt. Der Redner begann damals mit den Worten:

„Als der Gedanke an Sarastro in uns zu leben begann, erfüllte sich die freimaurerische  Idee. Das Licht erhielt einen neuen Impuls. Es breitete sich mit der Kraft unserer Überzeugung aus.“

Dies ist immer noch so: Beim 25. Stiftungsfest im Jahre 1995 waren wir bereits 55 Brüder, im Jahr 2013 waren es 60. Durch die enge Verbindung mit anderen Logen, auch in Frankreich, wurde unsere  maurerische Arbeit gefördert. Ein Ziel war, das Leben innerhalb der Loge geistig spannungsvoll zu gestalten. Das betrifft Form und Inhalt der rituellen Arbeiten, Vorträge und Diskussionen ebenso wie die gesellschaftlichen Veranstaltungen. Besonders die Einbindung unserer Familien ist eine weitere Grundlage für eine  beständige Bindung untereinander. Ein fester Teil unserer freimaurerischen Arbeit ist die karitative Hilfe. Dies nicht nur finanziell, sondern auch durch aktive Mitarbeit, tatkräftig unterstützt von unseren Damen (z.B. SOS-Kinderdorf,  Ausbildungsstätte auf Madagaskar, „helfende Hände“, Diakonie Stetten, neues Kinderhospiz Stuttgart).

Warum Freimaurer werden? Warum in der Loge Sarastro?

Freimaurer wird man nicht einfach so aus einer Laune. Bevor man Mitglied in einer Loge wird, soll man sich selbst und den Mitgliedern der Loge die Zeit und die Möglichkeit geben, ob die Freimaurerei zu einem und man selbst zur Loge seiner Wahl passt.

Lesen Sie selbst, warum die Mitglieder der Loge Sarastro zu Brüdern der Loge wurden und weshalb sie es heute noch sind:

Ich wurde Mitglied bei Sarastro weil…

Armin R. aus Stuttgart:

…ich die Auseinandersetzung mit Anderen gesucht habe, um mehr darüber zu erfahren, was uns als Menschen verbindet und wie man sich über Grenzen hinweg zum gemeinsamen Ziel eines brüderlichen Zusammenlebens zubewegen kann.

Dirk B. aus Weinstadt:

…das brüderliche Zusammensein in der Loge mir die Möglichkeit gibt, zur Ruhe zu kommen und gleichzeitig anregende Gespräche ermöglicht. Sarastro bietet dabei einen guten Mix aus erfahrenen Brüdern und solchen, die die Freimaurerei erst jüngst für sich entdeckt haben.

André R. aus Stuttgart:

…ich hier im Kreis meiner Brüder einfach „Ich“ sein kann. Wir pflegen den offenen Austausch untereinander im Geiste der Humanität, wie sie im Zeitalter der Aufklärung geprägt wurde.“

Achim U. aus Reutlingen:

…ich meinen Horizont erweitern wollte. Freimaurerei bietet mir die Möglichkeit höchst unterschiedliche Menschen kennenzulernen – auch weit über die Stadtgrenzen Stuttgarts hinaus.

Jürgen M. aus Bempflingen:

Bei den Gästeabenden 1965 hatte ich es als Student mit vielen älteren Herren zu tun. Das klingt zunächst nicht überwältigend, war es aber doch, denn es stellte sich bald heraus, dass ich durchaus angehört wurde. Bei den Gesprächen mit meinem Vater erkannt ich immer den erhobenen Finger, bei den Unterhaltungen in der Loge gab es keine Belehrung sondern es war die Hand, die mich willkommen hieß.

Herr W. aus Stuttgart:

… ich mit interessanten Menschen unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten über freimaurerische Themen diskutieren kann und sie dabei nicht nur oberflächlich kennen lerne!

… bei Sarastro das Vereinsleben besonders ist, mit vielfältigen Vorträgen, Konzerten, Reisen und Events – oft mit der ganzen Familie.

Siegfried S. aus Stuttgart:

…  ich dort Menschen begegnet bin die auch erkannt haben, dass es sich lohnt sich für die hehren Werte der Aufklärung, wie Menschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe einzusetzen und dies als eine gute Alternative zu einer Gegenwart der Unmenschlichkeit, beruflichen Hektik und Politikverdrossenheit empfinden.

Klaus E. :

Als ich noch in der „freien Wirtschaft“ tätig war, wurde ich mehrfach als „hoffnungsloser Idealist“ bezeichnet, weil für mich Menschwürde, Toleranz und faires, menschliches Verhalten – auch und gerade im täglichen Leben – sehr wichtig waren. Eine Sekte oder gar eine diffuse Geheimgesellschaft wäre für mich nicht in Frage gekommen, die Gedanken der FM und die Brr. der Loge aber haben mir dazu eine stabile, vertrauensvolle und immer wieder ermutigende Basis gegeben. Und als ich erfuhr, welche Größen aus Politik, Gesellschaft und Kultur den Weg in die FM gefunden haben, war ich sicher: Das kann nichts Verkehrtes sein! Und so ist es.

G.K. aus Stuttgart:

Ich bin Freimaurer geworden, weil ich auf der Suche nach einem tieferen Sinn für mein Leben war. Ich bin Freimaurer geblieben, weil ich in der Gruppe Freundschaft, Gespräche auf hohem Niveau, Brüderlichkeit und Vertrauen gefunden habe. 

 

 

 

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